Feste schaffen Platz, zu feiern was wichtig ist

Fronleichnam ist ein Fest der Freude über die Gegenwart Gottes in unserer Mitte. Die Pfarrei Reiden-Wikon brachte dies mit einem Gottesdienst beim Alters- und Pflegezentrum Feldheim Reiden zum Ausdruck.

Zentrumsleiter Roland Meier und sein Team stellten die Infrastruktur beim Parkplatz vor dem Haupteingang auf und boten den Besuchern eine gute Atmosphäre. Pfarradministrator Płatuński hielt die Eucharistiefeier. Er sprach vom Ursprung des Fronleichnamsfestes, der im 13. Jahrhundert liegt. In einer Zeit in der die Messe für die allermeisten Christen eine Feier ohne Kommunionsempfang war. Höchstens einmal im Jahr, an Ostern, ging ein Christ zur Kommunion. Dass die Riten, die der Priester am Altar in Latein vollzog, etwas mit dem Letzten Abendmahl Jesu zu tun haben, schien aus dem Bewusstsein zu verschwinden. Die Nonne Juliana von Lüttich berichtete von einer Vision: Im Traum habe sie den Mond hellstrahlend gesehen, jedoch mit einem dunklen Fleck. Man deutete die Vision so, dass der Kirche ein Fest zu Ehren des Altarsakraments fehle. Bischof Robert von Lüttich führte das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie in seinem Bistum ein. 1264 erhob Papst Urban IV. Fronleichnam zum Fest der Gesamtkirche. «Wenn wir in festlicher Prozession, in diesem Jahr leider ohne, in der Monstranz das Brot des Lebens, in dem Christus selbst sich uns schenkt, durch die Strassen tragen, dann ist das unser Weg, den Glauben zu erneuern und die Gemeinschaft zu feiern», sagte der Pfarrer.

Mit herzlichem Applaus wurde das Feldheim als Gastgeber und die musikalische Umrahmung des Quartettsder Brass Band, Musikgesellschaft Reiden, verdankt.