Adrenalin-Kick statt harmonische Töne

Fast kein JBBler wollte sich diesen Spass entgehen lassen. Noch ziemlich müde versammelten sich die Mitglieder der Junior Brass Band Reiden pünktlich frühmorgens am Samstag, 21. Oktober vor dem Pestalozzi-Schulhaus in Reiden. Dort wurden sie vom motivierten Leitungsteam, Dirigenten Philipp Renggli und dem freundlichen Chauffeur begrüsst. Die administrative Leiterin der JBB, Daniela Wüst, hatte zusammen mit dem Chauffeur dafür gesorgt, dass man seine Müdigkeit mit Kaffee aus der Kaffeemaschine im Bus überwinden konnte und alle bekamen zur Stärkung ein Gipfeli. Nach einer kurzweiligen Fahrt geriet die JBB kurz vor dem Ziel noch in einen Stau, da ein Autolenker wahrscheinlich mehr auf sein Handy als auf die Fahrbahn konzentriert war und in der Leitplanke der Autobahn festklemmte. Endlich angekommen auf dem Parkplatz, stellten die JBBler fest, dass sie leider nicht ganz die einzigen waren, welche die Bahnen im Europapark ausprobieren wollten.

Voller Tatendrang erstürmten einige Europapark-Kenner gleich die waghalsigen Achterbahnen. Während andere, die teilweise den Park zum ersten Mal besuchten, vorerst mal etwas chilligere Bahnen testeten. Einige wagten sich dann aber am Nachmittag auch noch auf die Bluefire und Silver Star, obwohl der Puls beim Anstehen ins unermessliche stieg. Gewisse JBBler jagten den Puls anderer noch zusätzlich in die Höhe, indem sie Ammenmärchen erzählten, dass sie nach der Fahrt mit der Bahn schon mehrmals den Mageninhalt entleeren mussten oder es schon Leute gegeben habe, die es nicht überlebt hätten. Philipp Renggli konnte nach viel Überzeugungsarbeit seitens des Leitungsteams sogar auch noch auf eine der erwähnten Bahnen bewegt werden. Danach hatte auch er die Freude am Nervenkitzel entdeckt und konnte gar nicht mehr genug bekommen vom Adrenalinkick.

Die Zeit verging wie im Flug. Wörtlich genommen auch im neuen und genialen Voletarium, wo man in fünf Minuten über Venedig, die Alpen und viele weitere europäische Highlights hinwegfliegt. Voller toller Eindrücke wurde die Heimreise angetreten. Glücklicherweise war im Bus für Unterhaltung gesorgt, da Joel Binder, Bandvertreter im Leitungsteam, mit seinen Sprüchen unzählige Lacher auslöste. Kaum war die Grenze passiert, konnte jeder wieder sein eigenes Unterhaltungsprogramm geniessen. Es zückten nämlich alle ihr Handy, weil man wieder Empfang hatte.

Der tolle Ausflug wird sicherlich allen in guter Erinnerung bleiben! Ausserdem haben sich die JBBler die Reise auch redlich verdient, weil sie im letzten Frühling fleissig Ostereier verkauften.